Entspannung – (D)ein Weg zu mehr Charisma – Teil 1


michael - Freitag, 16 Oktober 2009


Nun mal wieder was Neues von mir. Eigentlich sollte dieser Artikel schon vor einer Woche erscheinen. Ich hatte jedoch nach Fertigstellung das Gefühl, dass irgendetwas an bzw. in diesem Artikel fehlte. Etwas stimmte einfach nicht.

Warum dies so war, konnte ich mir nicht erklären. Ich entschloss mich, diesen Artikel einigen Bekannten zum lesen und diese machten mich darauf aufmerksam. Mein Dank geht daher an die Jungs vom Progress101.  Ihr seit Klasse!!!!

Der Artikel in seiner ersten Form war einfach nur eine Aufzählung von Techniken. Und genau das war der Grund für meine Unzufriedenheit. Als ich den Charisma Experience Blog startete, hatte ich mir vorgenommen über meine Erfahrungen zu schreiben und genau diese fehlten vollkommen.

Ich weiß jetzt, warum ich mit dem ursprünglichen Beitrag so unzufrieden war und nun fällt es mir wesentlich leichter ihn komplett neu zu verfassen. Ich fühle, wie die Worte aus mir herausfließen. Das ist sowohl aufbauend als auch entspannend für mich und genau das ist das Thema dieses Artikels. Ich möchte euch aufzeigen, warum und vor allem wie wichtig Entspannung im Alltag ist.

Seitdem ich mich intensiv mit diesem Thema beschäftige und verschiedene Entspannungstechniken ausprobiere, passieren mir Dinge, die mir oft ein Lächeln auf mein Gesicht zaubern, über die ich mich im positiven Sinn wundern muss, die teilweise sogar unglaublich sind.

Meine erste Erfahrung mit Entspannung sammelte ich jahrelang unbewusst an den Wochenenden. Es ist mir schmerzlich bewusst geworden, als ich aufgrund von Kurzarbeits-Phasen und diverser privater Sparmaßnahmen immer weniger feiern gehen konnte.

Ja du hast richtig gelesen, aber am meisten entspanne beim feiern gehen. Es klingt vielleicht unglaublich und du wirst den Einwand haben, dass feiern körperlich anstrengend ist, aber ich möchte erklären, warum es für mich funktioniert hat und auch immer noch funktioniert.

Vor den Sparmaßnahmen ging ich jedes Wochenende Freitags und Samstags in meine Lieblingsdisco. Sobald ich diese Disco betrat war es als wenn ich in eine andere Welt eintauchte. Meine Alltagssorgen waren wie weggeblasen und ich fühlte mich frei. Es wurde mir alles egal und ich tanzte. Ich ließ mich von der Lauten Musik einfach nur treiben.

Geh mal raus in die Stadt und du wirst sehen, dass die Leute ständig mit Ihren Gedanken, Sorgen beschäftigt sind, sie stehen unter ständigem Zeitdruck und Terminzwang. Dies äußert sich meiner Meinung nach vorwiegend daran, dass die einfach nicht mehr zuhören können, Sie lassen sich in Gesprächen ablenken und wirken als wenn Sie nicht bei Sache sind.

Ich war genauso….und genau deswegen fieberte ich Sonntagsmorgens schon dem nächsten Freitagabend entgegen und litt teilweise an Entzugserscheinungen.

Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus vertrete ich daher die Meinung, dass man auf 3 verschiedene Arten entspannen kann:

1. körperlich
2. gedanklich.
3. 1+2 zusammen

Nachdem das Feiern gehen gezwungener weise immer weniger wurde, brauchte ich hier ganz dringend Ersatz um möglichst entspannt und fit zu sein. Da ich immer wieder Meditation empfohlen bekommen hatte, dachte ich mir probiere das auch mal aus.

Ich besorgte mir Meditations CD’s und nahm mir vor, diese vor dem Schlafen gehen zu hören. Ich schnappte mir also mein Ipod, legte mich abends ins Bett und fing an. Nach einigen versuchen musste ich feststellen, dass Meditation für mich nicht funktioniert. Sobald ich die Meditation startete, bemerkte ich, dass ich immer nervöser wurde und nicht wirklich abschalten konnte.

Nach kurzer Zeit fing der Körper an zu jucken und das ruhige daliegen viel mir immer schwerer. Nach einigen vergeblichen Versuchen, stoppte ich das Experiment Meditation und beschloss mir neue Wege zur Entspannung zu suchen. Auch wenn die Meditation bei mir bisher keine Erfolge brachte, glaube ich nach wie vor daran und werde auch hier irgendwann weitere Tests durchführen.

Vor meinen 3 wöchigem Sommerurlaub hatte ich aufgrund von Kurzarbeit eine Menge Freizeit und dachte mir gehe doch mal einen ganz neuen Weg bzw. alten Weg. Dieser Wege, wie auch immer man das sehen ich möchte, war Mittagsschlaf.

Ich plante den Mittagsschlaf fest in meinen Tagesrhytmus mit ein und ließ diesen 1-2 Std. dauern. Es gab, nachdem mich der Wecker geweckt hatte, zwar immer wieder Anlaufschwierigkeiten, aber nach einem Kaffee war ich Topfit und erholt. Warum es mir so gut tat,  beziehe ich darauf, dass der Körper sich während des Schlafens regenerieren und somit neue Energie sammeln kann.

Ein Mittagsschlaf in der Form, wie ich Ihn während meiner Kurzarbeit/Urlaub praktizierte, ist für berufstätige nicht durchführbar. Aber auch Ihr habe ich einen Tipp für die Mittagspause. Ein Mittagsschlaf muss nicht 1, oder 2 Stunden dauern. Es reicht schon wenn man sich ein ruhiges Örtchen sucht, z.B. man setzt sich ins Auto und schließt einfach für 10 Minuten die Augen. Auch das wirkt sehr entspannend und man tankt Energie. Jedoch darfst oder solltest du nicht vergessen, dein Handy-Wecker zu stellen, sonst kann es ein böses Erwachen geben 😉

Zu Beginn dieses Artikels habe ich erwähnt, dass mir neuerdings, also seitdem ich mich intensiv mit meiner Entspannung beschäftige, unglaubliche Dinge passieren. Eines, dieser unglaublichen Dinge war es z.B. das ich ursprünglich einen längst vergessener Ort wieder in meine Gedanken kam und ich das Bedürfnis entwickelte diesen erneut aufzusuchen.

Dieser Ort war der japanische Garten, den ich im meinem vorletzten Post Was wir in der Natur lernen können, mit einigen Bildern und gewonnenen Erkenntnissen beschrieb. Die Natur ist ein guter Ort um zu entspannen und sich mit Energie zu versorgen.  Alles was um uns herum existiert ist auf kleinster molekularer Ebene Energie. Bei der Entspannung geht es also vorwiegend darum neue Energie zu sammeln.

Viele geschichtliche Traditionen/Techniken, wie z.B. die der Chinesen belegen es. Sie haben hatten sich immer schon für die Natur fasziniert und sich diese als Vorbild genommen und beispielsweise Tai Chi entwickelt.

Bei den Chinesen dreht sich alles oder vieles ums sogenannte CHI. Das Chi, ist meiner Meinung nach genau das, was uns alle umgibt.

Tai-Chi wurde in seiner ursprünglichen Form als Kampfkunst entwickelt, mittlerweile wird es als Bewegungslehre oder als Gymnastik betrachtet, welches einerseits der Gesundheit sehr förderlich ist und andererseits der Persönlichkeitsentwicklung und der Meditation dienen kann.

Seit einigen Wochen besuche ich einen Tai Chi Kurs und bin absolut begeistert. Jahrelang habe ich in den verschiedensten TV Sendungen Leute in den Parkanlagen gesehen, die Ihre Tai Chi Übungen machten. Ich dachte mir immer WOW das sieht super leicht aus und fragte mich immer was das bringen soll?

Die Antwort habe ich jetzt bekommen. Die Bewegungsabläufe sind in der Lernphase wirklich kompliziert. Man muss sich vollkommen auf die Bewegungen konzentrieren, damit diese richtig ausgeführt werden. Diese Konzentration sorgt bei mir dafür, dass auch hier die alltäglichen Sorgen in den Hintergrund treten. Die Bewegungen im Tai Chi sind allesamt fließend wie ein Fluss und da diese ohne Kraftaufwand ausgeführt werden, ist auch der Körper anschließend total entspannt.  Wer einmal einen Tag am Wasser (Fluss, See, Meer) verbracht hat, sollte wissen, wie entspannend fließendes Wasser sein kann.

Wer mehr über Tai Chi erfahren möchte, sollte sich unbedingt die nachfolgende Dokumentation anschauen.

Da dieser Beitrag jetzt schon sehr lang geworden ist, habe ich mich entschieden diesen Beitrag in zwei Teile aufzuteilen. Die Fortsetzung dieses Artikels wird in einigen Tagen erscheinen und den ein oder anderen überraschenden Tipp für euch bereit halten.

Bis dahin wünsche ich euch viel Erfolg und möglichst viel Entspannung im Alltag.

So Long

Michael

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