Für einen perfekten Start in den Tag – Das Morgenritual


michael - Donnerstag, 10 Dezember 2009


Morgenritual
Wolfgang Staudt

Seit einiger Zeit, starte ich besser in den Tag als jemals zu vor. Der Grund dafür ist einfach. Ich habe meinen Tagesablauf verändert und beginne den Tag mit einen auf mich zugeschnittenen Morgenritual.

Das Morgenritual ist zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden und seit dem ich dieses ausführe und natürlich auch tracke, bekomme ich jeden Tag zu hören, wie sehr mich meine Ausstrahlung verändert hat. Ich fühle mich gleich nach dem aufstehen, um so vieles besser und freue mich auf das was mir der neue Tag bringen wird.

Dies war natürlich nicht immer so.

Es war einmal….

Früher stand ich auf, ärgerte mich wieder zur arbeit fahren zu müssen, wurde schon morgens früh nervös, wenn ich z.B in etwas vergessen hatte oder etwas nicht so lief wie ich wollte, in einen Stau kam. Ich war hektisch, unkoordiniert und bekam letztendlich nichts auf die Reihe.

Nachdem mir bewusst wurde, dass ich jeden Tag gereizt und des öfteren unkonzentriert war, beschloss ich dies zu ändern. Ich hatte vorerst natürlich keinen blassen schimmer, wie ich dies anstellen sollte.

Die Veränderung

Das erste Mal bin ich auf das sogenannte Morgenritual aufmerksam geworden, als ich das Buch von Kirschner – Die Kunst ein Egoist zu sein, gelesen hatte.

Mich interessiert die Idee eine Morgenrituals und ich überlegte mir, wie ich diese als festen Bestandteil in mein Leben integrieren konnte. Dennis Willms‘ Vortrag auf dem Change Event, gab mir zusätzliche Motivation und neue kreative Ideen kamen auf.

Um an mein Morgenritual zu kommen, fing ich an mir folgende Fragen zu stellen:

1. Was macht dir Spaß? Woran könntest du Spaß haben?
2. Was erzeugt Stress?
3. Was kannst du deinem Körper gutes tun?
4. Wie sah dein Tagesstart bisher aus?

Ich habe mir diese Fragen oft gestellt und stelle Sie mir immer noch, denn das was heute gut ist und funktioniert, kann morgen nicht mehr zu funktionieren. Der Grund hier für ist einfach:  Wir verändern uns ständig, wir werden Älter, sammeln neue Erfahrungen, entwickeln neue Vorlieben…….

Ein gut gepflegtes Morgenritual wird sich demnach also auch verändern.

Welche Tätigkeiten sich besonders gut für ein Morgenritual eignen?

Kurz und knapp. Alles das was Spaß macht und dich entspannt in den Tag starten lässt.

Dinge und Tätigkeiten, die bei mir immer sehr gut wirkten:

  • Ein Glas Wasser, in der Regel mit Magnesium und Calcium Tabletten, da mein Körper mehrere Stunden keine Flüssigkeit bekommen hat und so zusagen dehydriert ist.
  • Ein ordentliches Frühstück (z.B. Müsli mit frischem Obst), damit du voller Energie in den Tag starten kannst.
  • Sport ist immer gut. Wenn du beispielsweise morgens früh auf nüchternen Magen laufen gehst, bringst du deinen Kreislauf so richtig in Schwung und führst deinen Körper eine Menge frischer Luft zu.
  • Meditation
  • Duschen
  • Lesen.
    Ich gehöre zu den Typ Leute, die morgens früh Ihre abonnierten RSS-Feed und Emails lesen, denn dadurch werde ich kreativer .
  • Mit Aufgaben in den Tag starten, die dir ein äußerst positives, motivierende Gefühl geben. Ich führe beispielsweise jeden Morgen, meine Stimmübungen aus und empfinde danach immer ein Glücksgefühl und bin richtig stolz auf mich.
  • (Traum-)-, Tagebuch schreiben
  • Ziele visualisieren
  • Tag planen

Was sollte man für sein Morgenritual möglichst meiden?

Um es auf den Punkt zu bringen:  Alles das was Stress verursacht.

– geschäftliche Emails und oder Tageszeitung lesen
– Fernsehen
– zu spätes aufstehen, denn das verursacht nur Stress und Hektik

Wann wird das Morgenritual zur Routine?

Das wichtigste ist, dass es zu dir passt und das du Spaß an den Tätigkeiten hast.

Um herauszufinden ob diese Dinge/Tätigkeiten zu dir passen und vor allem ob diese die gewünschte Wirkung erziehlen, solltest du jede mindestens 30 Tage lang testen.

Ein Tipp: Mach dir eine kleine ToDo-Liste mit den Tätigkeiten, die du dir ausgesucht hast und tracke diese mindestens 30 Tage lang.  Wenn du dir nach 30 Tagen die Liste anschaust, wirst du schnell merken, was geholfen hat und was nicht. Die Dinge die dich nicht weitergebracht haben, kannst du durchstreichen bzw. durch neue ersetzen.

Vergiss nicht, ein Morgenritual wird sich genauso wie du verändern, dass was heute noch toll war und vor allem funktioniert hat, kann morgen nicht mehr funktionieren.

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Kommentare zu dem Beitrag “Für einen perfekten Start in den Tag – Das Morgenritual”

  1. Hallo Michael,
    ich kann Dir nur 100 % zustimmen. Seit dem ich ein(mehrere) Morgenrituale habe, geht es mir einfach besser und ich habe so tolle Erfahrungen im Tag!!!
    Liebe Grüße

    Nicole-Kathrin
    (www.21morgenrituale.de)




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