Selbst-Experiment: Sprachen lernen leicht gemacht – Part 1 – Beschaffung der Lernmaterialien


michael - Sonntag, 12 Dezember 2010


Wenn man nach der Birkenbihl Methode eine Sprache lernen möchte, solltest du dir im Vorfeld überlegen wie das Ziel aussehen soll.

Die Ziele zum erlernen einer Sprache können die folgenden sein:

1.       Hören
2.       Lesen
3.       Sprechen
4.       Schreiben

Bei den ersten 2 möglichen Zielen geht es um das „Verstehen“ und die letzten beiden drehen sich um das aktive ausdrücken. Meine primären Ziele sind:   Hören, Lesen und das Sprechen

Frau Birkenbihl beschreibt ihre Methode des Fremdsprachenlernens als gehirngerechtes Lernen. Beim Lesen des Buches gab es bei mir sehr viele Aha-Erlebnisse, weil Sie sich bei der Entwicklung dieses Systems das Lernen eines Kindes als Vorbild genommen hat. Oft hatte ich den Gedanken, warum es unser Schulsystem auf so veraltete Methoden setzt und uns das Lernen unnötig schwer macht?

Wie geht man also vor? Was sind die ersten Schritte?

Meine ersten Schritte waren natürlich, die Klarheit darüber welche Sprache ich lernen möchte. Meine Englischkenntnisse möchte ich verbessern, aber dazu habe ich bereits im 1. Post etwas geschrieben.

Frau Birkenbihl empfiehlt natürlich selbstentwickelte Sprachkurse. Diese Sprachkurse sollten aus Texte und Audiofiles bestehen. An vielen Stellen beim lesen des Buches hatte ich das Gefühl, dass es langsam Zeit werden sollte, dass Sie das Buch der heutigen Zeit anpasst. Denn warum sollte ich mir solche Sprachkurse kaufen, wenn ich ein Internet in dem ich alles was ich brauche bekommen kann?

Ich machte mich also auf die Suche und fand eine passende Seite, die genau das anbietet, was zum Lernen einer Sprache empfohlen wird. Es handelt sich um den Podcast „English true Stories“

Dieser Podcast bietet eine Seifenoper im Mp3 Format an. Nicht nur das. Auf der Seite gibt es zu allen Episoden sogar Transkripte. Transkripte sind nichts anderes als die Drehbücher der Mp3 Files.

Soweit so gut. Für das Lernen meiner ersten Sprache (Englisch) habe ich einen guten Einstieg gefunden. Als schwierig gestaltet sich jedoch die entsprechende Suche für meine zweite ausgewählte Sprache. Ich habe zwar einen guten Podcast gefunden und ich habe auch schon meine ersten 4 Wörter gelernt, aber das ist letztendlich nicht was ich brauche. Der Podcast für meine zweite Sprache geht nämlich eher in die Richtung der klassischen Lernmethode.

Ich gab natürlich nicht auf. Ich fragte einige Freunde, die meine zweite Sprache als Muttersprache sprechen um Hilfe. Aber leider konnten auch Sie mir bisher nicht helfen. Gestern war ich in einem großen Buchladen, aber auch da gab es nicht das was ich brauche, sodass ich vorrübergehend die zweite Sprache auf Eis lege und mehr Zeit für die Recherche aufwenden muss.

Wenn alle Stricke reißen, werde ich mir einige Texte raussuchen und diese von Freunden, wenn Sie dann mitspielen, einsprechen lassen.

Was ich nun mit dem Podcast und Texten machen werden und letztendlich beginne schildere ich im nächsten Post!

So Long

Michael

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Kommentare zu dem Beitrag “Selbst-Experiment: Sprachen lernen leicht gemacht – Part 1 – Beschaffung der Lernmaterialien”

  1. „An vielen Stellen beim lesen des Buches hatte ich das Gefühl, dass es langsam Zeit werden sollte, dass Sie das Buch der heutigen Zeit anpasst.“

    Im letzten Jahr ist das Buch in 33er Auflage vollkommen überarbeitet neu erschienen. Es gibt zudem ein neueres Büchlein speziell für Schüler, mehrere Videos und Videoclips frei verfügbar im Internet u.a. und es soll in der Internet-Akademie ein De-Kodier-Forum eingerichtet werden, an dem jeder teilnehmen kann…

    ziemlich viele weiterführende Links sind hier zu finden:
    http://sndrsch.blogspot.com/2010/04/vera-f.html

  2. Hallo Sandra,

    die 33 Auflage scheint aber noch immer nicht an die neuen Technischen Möglichkeiten angepasst worden zu sein, ich meine es wird selbst in dieser mir vorliegenden Auflage immer noch von Kassettenrecordern und Wörterbücher geschrieben, obwohl heute alles digital möglich ist. Übersetzten via dict.cc oder leo. Auch sind Kassetten offizell gestorben. Sony produziert seit letztes Jahr keine Walkman’s mehr. Und mittlerweile hat sich MP3 durchgesetzt 😉 Ich denke Frau Birkenbihl sollte hier mal kräftig neu schreiben 😉

    Der Link zu deinem Blog und das De-kordier-Forum werde ich mir auf jeden Fall mal näher anschauen. Bin gespannt.

    Vielen Dank für den Hinweis

    So long
    Michael

  3. Hmm, also in der neuen Auflage hat sie die alte Beschreibung der Methode aus „Stroh im Kopf?“ abgedruckt, wo wahrscheinlich noch von den alten Techniken die Rede ist, aber der Rest des Buches weist eigentlich schon auf die modernen Techniken hin…




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