Was mir bei der Entscheidungsfindung geholfen hat – Wie man Entscheidungen trifft


michael - Sonntag, 15 Mai 2011


Was mir bei der Entscheidungsfindung geholfen hat oder Wie man richtige Entscheidungen trifft

Letzte Woche habe ich mit dem Beitrag
Wenn es notwendig wird Entscheidungen zu treffen und einen neuen Weg zu gehen beschrieben, dass es Situationen gibt, die es notwendig machen Entscheidungen zu treffen.

Bei mir hat es 8 Jahre gedauert, bis ich in der Lage war einen neuen Weg zu finden und diesen einzuschlagen. Ich habe endlich eine Entscheidung getroffen. In dem heutigen Beitrag möchte ich beschreiben, was mir bei der Entscheidungsfindung geholfen hat und wie ich in der Lage war, die Fülle an Möglichkeiten, die das Leben bietet auf ein Minimum zu reduzieren und alle Zweifel aus dem Weg zu räumen.

In der Zeit, wo ich ratlos und auf der Suche nach einer Alternative war, habe ich vieles ausprobiert in der Hoffnung einen Weg zu finden. Ich habe es auf einen rationalen Weg versucht, indem ich eine Liste aller Dinge erstellt habe, in der ich all meine bisherigen Tätigkeiten aufgeschrieben habe. Ich versuchte aufgrund dieser Liste eine Entscheidung für den zukünftigen Weg zu treffen. Dieses gelang mir nicht, denn die Möglichkeiten waren enorm.

Um die Fülle an Möglichkeiten zu reduzieren, habe ich versucht Menschen in meiner Umgebung einzuspannen und fragte Sie, worin ich Ihrer Meinung nach richtig gut bin. Aber auch dieser Methode führte nicht zum Erfolg.

Ich fing an mich intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung und somit auch mit mir selbst zu beschäftigen. Ich ging mit anderen Worten den Weg über meine Identität. Ich lernte mich selbst besser kennen, identifizierte meine Werte, änderte viele einschränkende Glaubenssätze. Und lernte das erste Mal richtig in mich hinein zuhören. Wäre ich nicht und davon bin ich felsenfest überzeugt, den langen und durch aus steinigen Weg über die Identität bzw. Persönlichkeitsentwicklung gegangen, dann hätte ich nie im Leben damit begonnen Sport zu treiben und würde noch heute auf der Suche nach einer Lösung und Entscheidung sein.

Alles im allen möchte ich nun noch die wesentlichen Punkte aufführen, die letztendliche zur Entscheidungsfindung beigetragen haben:

Mit Menschen reden
Ich muss gestehen, dass ich selbst nicht diese Idee hatte. Sie entstand eines Tages, als ich mich mit meiner Familie unterhielt. Ganz beiläufig erwähnten Sie: „Wie wäre es wenn du Trainer wirst“. Bäääng – das war wie ein Schlag ins Gesicht, denn a.) heißt es immer „ Mach dein Hobby zum Beruf“ und b.) fragte ich mich, warum ich nicht selbst darauf gekommen bin.

Ich suchte mir weitere Gesprächspartner, Menschen die diesen Weg ebenfalls gegangen sind. Sie gaben mir eine Menge Tipps und Empfehlungen wie und wo ich eine Lizenz erwerben kann.

Ändern der Denkweise

All die Jahre habe ich mich immer gefragt, was ich machen möchte, fand aber aufgrund der vielen Möglichkeiten keine Antwort. Erst nachdem ich meinen Traum losgelassen und dann auch noch meine Denkweise geändert habe, fand ich genau die Lösung nach der ich so lange Zeit suchte.
Es klingt vielleicht banal, aber die Frage sollte nicht sein

„Was möchte ich machen“

sondern

„Was möchte ich nicht machen“

In meinen Fall ist es klar und zwar den Job, den ich seit 11 Jahren mache. Aber nicht nur das, wenn du die Frage dahin gehend abänderst, reduzierst du die Fülle an Auswahlmöglichkeiten auf ein Minimum. Alles was du dann noch brauchst ist eine Portion Mut und Neugierde.

Zufall
Manchmal, besonders auch in meinem Fall hilft der Zufall weiter. Es mag jetzt etwas esoterisch klingen, aber die Idee hätte ich genauso gut schon vor zwei Jahren haben können. Abgesehen davon, dass ich den Sport seit über 3 Jahren begeistert und regelmäßig betreibe, habe ich vor 2 Jahren eine Person in der Disco kennengelernt, die bereits erfolgreich als Trainerin arbeitet. Sie hatte mir so sehr davon vorgeschwärmt und mir im Grunde eigentlich schon den Weg gezeigt. Ich war aber von meinem Informatiker-Traum und den ewigen negativen Ergebnisse bei der Jobsuche, so sehr gefangen, dass ich die Zeichen nie richtig gedeutet habe.

Loslassen

Freiheit und Glück bestehen im Loslassen, nicht in Sammeln und Bewahren (Wolfgang Joop)

Die wichtigste in meinen Augen jedoch ist die, dass ich mich von dem Traum, in der Informatikbranche zu arbeiten, verabschiedet habe. Ich habe diesen Traum lange genug verfolgt, einiges dafür auf mich genommen, Zeit und Energie investiert aber nichts von dem verhalf mir zu Erfolg. Auch wenn es nicht leicht war, aber nach so langer Zeit (11 Jahre) spürte ich, das es einfach soweit war nicht mehr diesen, ins Leere laufenden, Traum zu verfolgen.

Wie ich alle Zweifel aus dem Weg geräumt habe

Mit der neuen Idee meldeten sich auch direkt die ersten Zweifel und einschränkenden Glaubenssätze. In meinem Fall waren es nur 3 Punkte die bei mir anfangs zu Zweifel geführt haben. Sie waren nur oberflächig und ich musste diese nicht besonders behandeln.

Das hört sich jetzt wahrscheinlich komisch an, aber vor einigen Monaten habe ich mir den Film Star Trek: Nemesis seit langer Zeit mal wieder angeschaut. Als die Crew sich an Commander Data erinnerte, welcher gestorben war, sprachen Sie über einen Satz den er lebte.

Dieser Satz, nennt mich ruhig verrückt, hat mich so sehr motiviert, dass er zu einem Lebensmotto geworden ist. Er lautet:

Wir müssen immer danach streben mehr zu sein, als wir sind.

Aber auch die ganzen Paolo Coehlo Bücher haben mich in letzter Zeit sehr geprägt. In einem schrieb er:

Wenn du keine Zweifel mehr hast, dann nur, weil du auf deinem Weg stehen geblieben bist.

Mit diesen beiden Zitaten im Hinterkopf waren alle Zweifel fast wie vom Winde verweht. Nachdem ich alle Informationen zur Ausbildung beisammen hatte, habe ich mich einfach angemeldet.

Wären die Zweifel stärker gewesen hätte, oder hätte mich diese Zitate nicht so sehr motiviert, hätte ich ganz klar THEWORK von Katie Byron gewählt, um alle Zweifel/einschränkenden Glaubenssätze schnell und effektiv aus dem Weg zu räumen.

Woher ich weiß, ob es die richtige Entscheidung ist den neuen Weg einzuschlagen

Ob ich mit meiner Anmeldung die richtige Entscheidung getroffen habe, weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht, ob ich jemals als Trainer arbeiten werde, aber wie hat Forrest Gump einst gesagt:

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen – man weiß nie was man kriegt.

 

Eins weiß ich aber schon jetzt:
Selbst wenn ich nie als Trainer arbeiten werden, habe ich etwas neues dazu gelernt und meinen Horizont erweitert. Das Wissen was ich mir durch diese Ausbildung aneignen werden, wird mich auf jeden Fall dabei unterstützen, meine langfristigen Ziele (Gesundheit im Alter) zu erreichen.

Ich hoffe dieser Beitrag wird auch dir dabei helfen, bei Bedarf eine Entscheidung zu treffen. Wenn die der Beitrag gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du den Blog weiterempfehlen würdest. Ein Klick auf die Gefällt mir reicht. Du kannst dich auch gerne in den Newsletter eintragen:


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Bild von:Thorsten T auf Flickr

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