Wenn es notwendig wird Entscheidungen zu treffen und einen neuen Weg zu gehen


michael - Samstag, 7 Mai 2011


Wenn es notwendig wird Entscheidungen zu treffen und einen neuen Weg zu gehen

Wenn man so wie ich in einem Job gefangen ist den man eigentlich nicht mehr machen möchte, ist es wichtig eine Entscheidung zu treffen. Allerdings bietet das Leben eine Vielfalt von Möglichkeiten, sodass man oft keine klaren Gedanken fassen kann. Das Ergebnis ist, dass nie Entscheidung getroffen wird und findet sich daher mit der ungeliebten Situation ab. In meinem Fall sind es jetzt 8 Jahre. Aber wisst ihr was?

Es gibt einen ganz einfachen Weg, wie man die Vielfalt der Möglichkeiten, die das Leben bietet auf ein Minimum zu reduzieren, sodass jeder in der Lage ist eine Entscheidung einfach und schnell zu treffen.

Wie ich anfangs geschildert habe, möchte ich seit, man glaubt es kaum, 8 Jahren den Job wechseln. Die Gründe gehen von Unterbezahlung, ungeliebten Tätigkeiten, über ständig wiederkehrende Kurzarbeitsphasen, wo Urlaubsgeld gestrichen wird, die Chefs sich aber trotzdem neue Autos kaufen.

Der Auslöser für meinen Wunsch die Firma zu verlassen war, dass ich eine Beförderung versprochen bekam und dann doch übergangen wurde. Der, der letztendlich befördert wurde, war zu diesem Zeitpunkt gerade erst eingestellt worden und ich sollte ihn einarbeiten. Das war für mich wie ein heftiger Schlag ins Gesicht.

Wie dem auch sei, ich habe jahrelang alles versucht um einen neuen Job zu finden. Ich wollte schon damals, weit bevor ich den Vertrag in meiner Firma unterschrieben hatte, unbedingt in der Informatikbranche arbeiten. Ich liebte das Arbeiten an PCs, machte die komplette Entwicklung vom ersten Personal Computer (ZX80) mit und hatte daher jede menge Erfahrungen. Aber mit Erfahrungen alleine kann man keinen Job finden.

Schon damals wollte mir das Arbeitsamt nicht helfen, denn ich hatte ja eine abgeschlossene Ausbildung. Doch mir half der Zufall weiter. Ein Arbeitskollege erzählte mir von einer Staatlich geförderten Weiterbildung, die man auch berufsbegleitend durchführen konnte. Ich meldete mich ohne groß nachzudenken sofort an machte 4 Jahre lang meinen Fachinformatiker in der Abendschule.

Als ich dann meinen Abschluss erhielt, begab ich mich sofort auf Jobsuche. Ich war anfangs hoch motiviert, denn immerhin hatte ich diese berufsbegleitende Ausbildung mit der Note 2, ohne zu lernen, abgeschlossen. Die Jahre vergingen, viele Bewerbungen wurden geschrieben. In all den 8 Jahren wurde ich nicht ein einziges Mal zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

Was soll ich dazu sagen?

Ich habe natürlich einiges versucht, war öfters beim Arbeitsamt, bekam sogar, oh Wunder, ein Bewerbungstraining finanziert. Dort schickte man mich nach der ersten Sitzung nachhause, denn Sie wussten nicht was Sie an meiner Bewerbungsmappe noch verbessern sollten.

All die Jahre habe ich nach Gründen gesucht, warum es mit dem neuen Job nicht klappen sollte. Nicht nur ich war ratlos, alle anderen wie beispielsweise das Arbeitsamt zuckten nur mit der Schulter. Letztes Jahr, ich glaube es war Mai, hatte ich ein ganz komisches Bauchgefühl, meine Intuition schlug voll zu und ich fand die Lösung des Problems. Mein Bauchgefühl sagte mir, dass nicht ich oder mein können das Problem sei, sondern die Firma für die ich arbeite.

Wie und warum ich darauf kam weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass mir ganz unerwartet ein Satz in den Sinn kam, den ich immer wieder von meinen Chefs gehört hatte. Diesen einen Satz habe ich in 11 Jahren unzählige Male gehört und lautete: „Jeder kann und weiß alles“.

Das Gefühl war so stark, es war wie ein Blitz der durch meinen Körper fuhr und ich spürte plötzlich eine Art Erleuchtung. Kurze Zeit später wurde mir dieses Gefühl durch den Personaler einer IT-Job Firma in einem persönlichen Gespräch bestätigt. Das Problem war, dass ich in meiner Anstellung keine festen Tätigkeiten habe. Ich mache dort alles von Reparaturen, Grafikbearbeitung, Programmieren, Warenannahme /-Ausgabe bis hin zu administrative Aufgaben und gelte daher nicht als Spezialist sondern als Allrounder. Und Allrounder sind, wie ich erfuhr, in der IT-Branche offensichtlich nicht gefragt.

Wie dem auch sei, nachdem ich endlich den Grund hatte, traf ich aufgrund dieser intuitiven Eingebung eine Entscheidung und kündigte meinen Job. Ich tat dies, weil sich unbedingt etwas verändern musste. Mir war klar das die Ursache für all meiner Probleme die Firma ist/war. Auch wenn viele sagten ich sei verrückt. Ich wusste, dass ich genau diesen Weg einschlagen muss, damit ich eine Chance habe, Bereiche meines Lebens zu verbessern und endlich auch mal zum positiven Verändern kann.

Ich spürte die neue Energie und war hochmotiviert. Aber es gab da ein Problem. Ich hatte nichts Neues am Start und war kurz vor der Arbeitslosigkeit. Nach zwei Tagen war die Angst so groß, dass ich die Kündigung zurücknahm. Seit diesem Zeitpunkt habe ich meinen Traum in der IT-Branche, als Netzwerkadministrator oder als Programmierer zu arbeiten, endgültig aufgegeben.

All die Jahre habe ich mich gefragt was ich machen möchte. Ich meine es war nach so langer Zeit immer wieder klar, dass es nicht klappen sollte und ich brauchte Alternativen. Daher hörte ich oft in mich hinein und fragte:

Was könnte mir Spaß machen?

Was kann ich und worin bin ich besonders gut?

Das schlimme war, dass ich diese Fragen bei Vielfalt von Auswahlmöglichkeiten nie beantworten konnte. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden und verzweifelte. Was noch viel schlimmer war; ich resignierte.

In dieser Zeit fiel mir auf, dass ich mich bis auf das Schreiben meiner Artikel immer weniger mit PCs beschäftigte und mich auch immer weniger dafür interessierte.

Aber was sollte ich nun machen?

Fakt ist, dass ich einen anderen Weg einschlagen muss, um den Kreis, in dem ich mich all die Jahre befinde aufzubrechen und zu verlassen.

Seit etwa 2 Monaten habe ich eine Entscheidung getroffen und auch die ersten Schritte bereits eingeleitet.

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