Glücklicher, zufriedener und fokussierter sein durch Tagebuch schreiben


michael - Sonntag, 30 Januar 2011


Glücklicher, zufriedener und fokussierter sein durch Tagebuch schreiben

An einem Mittwoch im Dezember letzten Jahres, draußen war es bitter kalt, düster und verschneit, hatte ich die Gelegenheit ein Mittagsschläfchen zu machen. Ich legte mich mein gemütliches, warmes Bett und schlief ziemlich schnell ein. Als mich 2 Stunden später der Wecker, mit seinem abartigen und plärrenden Sound aus meinen Träumen riss, war ich total geflasht.
Ich hatte einen Wahnsinnstraum, der mich auch Stunden später noch ziemlich abwesend wirken ließ. Die Bilder des Traums gingen mir ständig durch den Kopf. Als ich dann abends gegen 22 Uhr schlafen gehen wollte, hatte ich immer noch starke Probleme, denn der Traum den ich bei meinem Mittagsschlaf hatte, war immer noch am werkeln. Ich versuchte zu schlafen, wälzte mich hin und her, aber nichts ich konnte einfach nicht schlafen. Ehrlichgesagt wusste ich auch nicht, was ich tun sollte. Als ich 2 Stunden später immer noch wach war und langsam etwas nervös wurde….ich musste ja am nächsten Tag um 5:30 aufstehen….ging ich noch was bei Facebook online und schrieb mit einigen Leute im dortigen Chat.

Um ehrlich zu sein schrieb ich nur mit einer Person, welche die Hauptrolle des Traumes war. Wir schrieben ca. 1 Stunde und ich erzählte ihr von der Problematik des nicht Schlafenkönnens. Sie versuchte mir natürlich Tipps zu geben, aber alle diese hatte ich selbst schon ausprobiert. In dem Moment wo wir das Gespräch (wenn man es so nennen kann) beendeten, viel mir die Lösung des Problems ein.

Ich nahm mein Traumtagebuch und schrieb den Traum, den ich während meines Mittagsschlafes hatte, in dieses Buch. Ich schriebe alle Details an die ich mich erinnern konnte komplett auf, versuchte nichts auszulassen. Das ganze dauerte ca. 30 Minuten, da war jedes Detail aufgeschrieben. Ich legte das Buch weg, machte das Licht aus und schlief, ohne dass mich der Traum weiterhin beschäftige, ein.

Was soll es mir bringen, wenn ich alles aufschreibe?

Wie du am Anfang des Posts lesen konntest, ist schreiben eine Art Therapie. Stell dir eine Flasche vor. Die Flasche ist dein Gehirn. Wenn du die Flasche beispielsweise mit Wasser füllst, Ist die Flasche nach einiger Zeit voll und nicht mehr aufnahmefähig. Wenn du dann irgendwann die Flasche nimmst, aufschraubst und auskippst, leert sich die Flasche und ist dann wieder aufnahmefähig für neues.

Genau so ist das mit den Gedanken und den Kopf. Alles was du dir aufschreibst fließt von dem Kopf durch den Arm, die Hand über den Kuli auf das Blatt Papier. Du entleerst deinen Kopf, wie eine Flasche Wasser die du ausschüttest. All die Dinge die du dann auf dem Papier, in dem Notiz- oder Tagebuch geschrieben hast, werden ganz automatisch losgelassen und bedrücken dich nicht weiter, denn das Unterbewusstsein weiß: „Jetzt brauche ich mir das nicht mehr zu merken“.

Auf der anderen Seite ergeben sich durch das aufschreiben, seiner Erfahrungen, Erfolge, Gedanken weitere Möglichkeiten, denn im Laufe der Zeit entwickelt sich ganz nebenbei ohne aufwand eine persönliche Autobiografie.
Je nachdem wie fleißig du schreibst und notierst ergibt sich vielleicht sogar die Chance, daraus einen Bestseller zu machen?!?! Ich meine schau dir beispielsweise Paulo Coehlo und sein Buch „Sei wie ein Fluss…“ an. Dieses Buch ist eine Zusammenfassung seiner Gedanken und Erlebnisse.

Was du alles aufschreiben kannst

Die Frage schnell und einfach beantwortet. Du kannst alles aufschreiben
• Alles was täglich an Informationen an dich herangetragen wird,
• Gedanken aufschreiben, die dir in den verschiedensten Situationen durch den Kopf gehen, wie beispielsweise Geistesblitze zu Problemen oder negative Gedanken um einschränkende Glaubenssätze zu erkennen
• Träume (wiederkehrende Träume könnten ein Hinweis auf unbewusste Wunsche sein)
• Zitate, die dich inspirieren
• Ziele, Wünsche
• Erfolge
• Gute Gefühle
• Aufgaben / ToDo‘s
• Dinge die du erleben oder nicht erleben möchtest.
• Interessante Textpassage oder Fragen, die dir während des lesen eines Buches /Internetseite durch den Kopf gehen.
Die Möglichkeiten sind nahe zu unbegrenzt.

Wie mache ich es am besten?

Ich persönlich habe die beste Erfahrung mit einem System aus Papier und Stift gemacht. Ich trage immer mein A6-Notizbuch mit mir herum, in dem ich alles Wichtige und Interessante auf die schnelle eintrage.

Seit kurzen bin ich ein stolzer Besitzer eines RotenFaden Taschenbegleiter in A5. Dieses Notizbuchsystem hat einen Klammermechanismus, mit dessen Hilfe ich Moleskine’s und lose Blätter schnell und einfach einheften kann. Hier habe ich beispielsweise meinen Trainingsplan, meine Zielcollage eingeheftet. In den drei eingehefteten Moleskine’s, sammle ich inspirierende Zitate, Erfolge, Blog-Ideen, Dinge in denen ich gut bin oder wo ich mich verbessern sollte usw. Mein Tag startet immer mit einem Blick in das Buch, so dass ich fokussiert, motiviert in den Tag starte und ist mein ständiger Begleiter.

Der Stevie hatte in einem Kommentar zu dem Beitrag Quicktipp3: Pushe deine Ausstrahlung mit dem gute Gefühle Tagebuch geschrieben, dass er sich alles wichtige mit dem Iphone notiert. Mittlerweile praktiziere ich es auch.

Eins meiner wichtigsten Apps ist Evernote. Diese App benutze ich, wenn ich etwas abfotografieren muss, wie beispielsweise letzte Woche, als ich bei Thalia auf der Rückseite eines Buches ein tolles Zitat gelesen hatte, ich zückte mein Handy fotografierte es. Evernote ist für mich so wichtig, da dieses System nahezu betriebssystemunabhängig ist und mit meinem Rechner und Laptop automatisch synchronisiert.

Ein weiteres App, welches ich nicht mehr Missen möchte ist die APP Momento, welche ich dazu benutze um Momente mit Orten, Bildern und Personen zu verknüpfen und diese dann zu bewerten. Abgesehen davon speichert mir Momento alle meine Posts bei Facebook und Twitter ab, sodass hier vollautomatisch ein zeitlich geordnetes Archiv all meiner Tweets entsteht.

Fazit

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich schreiben lohnt und es spielt keine Rolle, ob es in digitaler Form oder auf Papier gemacht wird. Für mich funktioniert beides im Zusammenspiel.
Schreiben ist und bleibt die beste Medizin. Wenn du regelmäßig schreibst, wirst du schnell mehr Entspannung, Ruhe und Gelassenheit in dein Leben bringen. Du vergisst nichts mehr und aufgrund dieser Tatsache steigt deine Zuverlässigkeit.

So Long

Michael

Bild von:

von Andi Licious auf Flickr

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