Finanzielle Freiheit – Teil 4 – Erste Schritte zur finanziellen Unabhängigkeit


michael - Sonntag, 13 März 2011


Finanzielle Freiheit - erste schritte zu einem passiven Einkommen - Finanzielle Unabhängigkeit

In den bisherigen Teilen der Artikelserie „Finanzielle Freiheit“ habe ich meinen bisherigen Finanziellen Werdegang beschrieben, wie eins zum anderen kam und ich stetig mein System verändert und verbessert habe. Ich hoffe, dass aus all dem bisher geschriebenen deutlich wird, wie man seine Finanzen im Überblick hat und welche Möglichkeiten es gibt Geld einzusparen bzw. zu vermehren.

Zum Abschluss dieser Serie möchte ich nochmal etwas über die Wichtigkeit der Budgetierung des Geldes schreiben und stelle dir ein System vor, mit dem du in der Lage sein wirst, finanziell größere Sprünge zu machen und finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen.

Wenn diesem System eine Chance gibst und deine Finanzen diesem Bugetierungsvorschlag nach anpasst, wirst du in der Lage sein, gegen eine oft genannte Regel für den richtigen Umgang mit Geld zu brechen. Aber Vorsicht: Du solltest es nur dann tun, wenn es absolut notwendig ist. Wenn du es zu oft machst, also bei jeder Gelegenheit, besteht die Gefahr auf einmal vor einem unübersehbaren Schuldenberg zu stehen.

Erst mal die Regel:

Gebe nur Geld aus wenn du es hast.

Ich habe immer versucht mich an diese Regel zu halten, weil ich es so seit meiner Kindheit gelernt habe. Vor 4 Jahren hatte mein gerade 2 Jahre alter Gebrauchtwagen einen Motorschaden und ich brauchte unbedingt ein neues Auto. Das Problem war, dass dieser Wagen meine ganzen Rücklagen durch die Anschaffung und der darauf folgenden Reparaturen aufgebraucht hatte. Ich war also gezwungen gegen die oben genannte Regel zu verstoßen und musste mir einfallen lassen, wie ich ohne Geld zu einem neuen Auto kommen konnte.

Ich dachte viel nach und die einzige Möglichkeit war, dass ich ein Darlehen aufnehmen musste. Es war klar, dass dieses Darlehen irgendwie abbezahlt werden musste. Mir blieb also nichts anderes übrig als meine Kosten zu senken, damit ich 10% von dem Geld, welches mir zum Leben übrig blieb zur Abzahlung des Darlehens nehmen konnte.

Ich entschied mich aber gleichzeitig dafür, dass ich, wenn das Auto einmal abbezahlt sein würde, dieses Geld weiterhin sparen würde. Dies war die Geburtsstunde meines sogenannten „Schuldengeldes“.

Mit Hilfe des gezwungener weise neu eingerichteten Schuldengeldes war es geplant, dass Darlehen innerhalb von 5 Jahren abzuzahlen. Mit etwas Flexibilität (erhaltene Sonderzahlungen wie Steuerrückzahlungen, Urlaubs-/Weihnachtsgeldes) und das Erhöhen der letzten 3 Monatsraten, war es mir möglich das Darlehen 1 Jahr früher also ursprünglich geplant zu begleichen.

Bei meinem Jahresrückblick 2010 im Dezember wurde mir bewusst, dass sich aufgrund einer Erhöhung der letzten 3 Monatsraten auf 20% einige einschränkenden Glaubenssätze änderten. Ich habe durch diese Maßnahme gelernt, dass Geld was ich nicht habe bzw. auf das ich verzichten muss, um beispielsweise ein Ziel zu erreichen (wie in meinen Fall mit Erhöhung der letzten 3 Raten, um die Schulden schneller abzubauen) mir nicht wirklich fehlt und ich dennoch gut leben kann.

Für dich bedeutet das, wenn du glaubst nur 5 % monatlich sparen zu können, wirst du auch 10% sparen können ohne das du dich einschränken musst.

Durch die Änderung dieses einschränkenden Glaubenssatzes („ich habe nicht genug Geld“) und inspiriert durch einen Text, den ich im Internet gelesen haben, der übrigens für mich einer der besten Texte zum Thema Finanzen ist, brachte mich dazu meine Budgetplanung zu verändern.

Ich erhöhte, ausgehend von dem Geld, das mir nach Abzug meiner Fixkosten übrigbleibt, meine monatliche Sparrate von 5 % auf 35%.

Klingt wahnsinnig oder?

Diese krasse Erhöhung ist leicht zu erklären. Ich überweise monatlich 35% auf mein Sparbuch um Zinsen zu machen, verwende aber bei Bedarf einen Teil dafür, falls Anschaffungen (Kleidung oder sonstige außergewöhnliche Kosten) gemacht werden müssen. Das schöne ist, wenn keine Extrakosten auf mich zukommen ist das Geld auf dem Konto und wird nicht sinnlos ausgegeben.

Zusätzlich entschied ich mich dafür monatlich 5% für ein neues Auto und Reparaturen auf ein eigenes Auslagerungskonto überweisen. Mir ist bewusst, dass diese Summe nicht reicht, um ein neues Auto zukaufen oder Reparaturen zu finanzieren, aber zur Not habe ich die oben genannten 35% zusätzlich zur Verfügung.

Das Schuldengeld habe ich wie geplant mit 10% beibehalten und wird dazu genutzt, Schulden abzubauen, Anschaffungen zu machen oder wird einfach gespart.

Ganz neu ist für mich das sogenannte Spielgeld. Dieses Spielgeld ist momentan mit 5% angesetzt und ist dafür gedacht, Dinge zu machen die ich bisher nicht gemacht habe oder mit anderen Worten, dieses Geld ist für Investitionen gedacht, die mir ein passives Einkommen bescheren sollen.

Somit habe ich mein zur freien Verfügung stehendes Geld (nach Abzug aller Kosten)zu 55% pro Monat komplett verplant. Die restlichen 45% bleiben mir zum Leben und Spaß haben.

Wenn Ihr finanzielle Unabhängigkeit erreichen oder mehr über mein neues System erfahren wollt, dann solltet ihr euch unbedingt den oben hochgelobten Text anschauen:  [HOW TO] Manage Your Money: The 3 Main Factors

Ich bin gespannt, wie sich das seit Dezember eingerichtete System auf Dauer auszahlt. Im Januar und Februar funktionierte das neue System sehr gut – die ersten Investitionen in ein passives Einkommen wurden getätigt und ich musste auf nichts verzichten. All dies ist für mich die Bestätigung einer erfolgreichen Änderung eines einschränkenden Glaubenssatzes durch ein  neues Referenzerlebnis.

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So Long

Michael

 

Bild von: von Mr Thinktank auf Flickr

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