Glaubenssätze – Teil1 – Eine Einführung


michael - Freitag, 5 Februar 2010


Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind Leitbilder für das eigene Leben. Sie sind für jede Verhaltensweise, die du an den Tag legst verantwortlich beeinflussen dich positiv oder auch negativ.

Wie entstehen Glaubenssätze?


Glaubensätze werden von Geburt an gebildet. Wenn du als kleines Kind auf die Welt kommst, fängst du an zu lernen. Du suchst dir Bezugspersonen, sie werden zu deinen Vorbildern. Als Baby und Kleinkind sind es als erstes die Eltern und Geschwister. Sie prägen dich (meistens unbewusst) aufgrund Ihrer eigenen Erfahrungen. Später wenn du dann Älter wirst, sind es Kindergärtner, Lehrer, Trainer…usw.

All diese Menschen prägen dich von Geburt an. Wie dies in der Praxis aussehen könnte, möchte ich anhand einiger Beispiele schildern:

  1. Ein Vater sagt seinem Sohn immer wieder, dass er ein unglaublicher Frauenmagnet ist oder ihn lobt weil er so gut mit anderen Kindern umgehen kann. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Sohn im späteren Leben sehr erfolgreich mit Frauen sein und einen sehr großen Freundeskreis haben wird.
  2. Ein Lehrer zieht einen Schüler im Sportunterricht immer wieder damit auf, dass er klein und dick ist. Er macht sich über das Kind lustig, da es das Seil nicht hochklettern kann oder das es nicht über den Bock springen kann. Hier ist die wahrscheinlichkeit groß, dass der Schüler im späteren Leben ein absoluter Sport und Bewegungsmuffel wird.

Dies sind nur 2 Beispiele von unzähligen Möglichkeiten, wie sich postive oder negative Glaubenssätze durch die Bezugspersonen/Vorbilder bilden können.

Das ist natürlich noch nicht alles . Ein weiterer Punkt, wie Glaubenssätze entstehen, ist die eigene Erfahrung. Jedes mal wenn du etwas aktiv ausführst, sammelst du neue Erfahrungen. Diese sind, in deiner Wahrnehmung, entweder positiv oder negativ.

Glaubenssätze lassen sich grundsätzlich in zwei Kategorien einteilen und zwar in einschränkende (negative) und unterstützende (positive).

Die einschränkenden Glaubenssätze hindern dich beispielsweise daran Entscheidungen zu treffen, Ziele zu erreichen, Freunde zu finden oder aber Frauen kennenzulernen.

Hier einige Beispiele:

• Ich bin nicht interessant genug
• Ich bin langweilig
• Egal was ich versuche, ich habe kein Glück
• Das ist nun mal so.
• Ich bin zu jung/zu alt.
• Usw.

Die unterstützenden Glaubenssätze fördern dich dabei dein Leben optimal zu gestalten, deine Wünsche und Ziele zu erreichen. Beispiele hier für sind:

• Für jedes Problem gibt es eine Lösung.
• Ich bin ein guter Tänzer
• Frauen lieben mich
• Mit meinem Auto habe ich Glück.

Zusammenfassung

Zusammenfassend läßt sich folgendes sagen:

  1. Glaubenssätze sind der Leitfaden deines Lebens und machen deine Persönlichkeit aus
  2. Sie werden aufgrund deiner und der Erfahrungen deiner Vorbilder (Bezugspersonen) lebenslang gebildet.
  3. Es gibt unterstützende (positive) und einschränkende (negative) Glaubenssätze.

Im nächsten Teil dieser Serie beschäftige ich mich damit wie man seine eigenen Glaubenssätze identifizieren kann.

So Long

Michael

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Kommentare zu dem Beitrag “Glaubenssätze – Teil1 – Eine Einführung”

  1. Wenn man genauer darüber nachdenkt, klingt das durchaus logisch. Man macht sich einfach nie wirklich bewusst, inwieweit die eigene Umwelt einen beeinflusst und die Persönlichkeit, Vorlieben und Außenwirkung prägen kann. Gerade das ist aber wichtig, um etwas daran zu ändern. Interessanter Ansatz.




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